Zwischen Gedankenwelt, Traum und Wirklichkeit bewegen sich die Menschen im Werk von Petra Gabriele Dannehl. Gesichtslos, definieren sie sich durch ihre Körperhaltung, die Beziehung zu anderen Figuren, durch ihr Aufgehen in der Menge oder im Alleinsein mit sich selbst. Hineingestellt in eine abstrakte oder fiktive Umgebung, werden sie durchdrungen von Texturen, Rissen und Kratzern, werden konkretisiert und wieder verhüllt.
Durch eingeschriebene Zahlen und Worte ergeben sich rätselhafte Szenerien und Situationen.
"Eins - Zwei - Drei", oder "1 - 2 - 3" steht für "Individuum - Paar - Menge". Ein als zweite Bildebene eingesetzter Fries, für den die Künstlerin Cut-outs oder Schablonenmalerei verwendet, kann wie ein Gedächtnis, Rhythmus oder Chor gelesen werden.
Die in Ölmischtechnik auf Leinwand oder Holz gemalten Bildwelten der Petra Gabriele Dannehl sind inspiriert durch Zeitgeschehen, Literatur und Theater. Einflüsse der Romantik, der Renaissance und der Antike sind erkennbar.
 
 

©  P. Dannehl  2003
Letzte Aktualisierung:  13.05.2011